Hey Ihr!
Hmm, jetzt sitz ich allen Ernstes vor einem Word-Dokument und schreibe einen Blog-Eintrag… Unfassbar.
Ja, ich hab schon ganz lange nix mehr geschrieben. Aber anfangs hatte ich keine Zeit (Conti, KiTa, Umzug) – und als ich dann wieder Zeit hatte, hatte ich kein Internet mehr… -.-
Und auch jetzt hab ich noch kein Internet – weswegen ich ja vor dem Word-Dokument sitze und immerhin schon mal vorschreibe, was ich dann veröffentliche, sobald alles wieder funktioniert (was hoffentlich nicht mehr allzu lange dauert).
Naja, eigentlich gibt es ja für euch – oder zumindest für die meisten gar nix Neues, weil die Leute, die das hier in der Regel lesen, sowieso wissen, was grad so alles los ist.
Oder besser gesagt, was nicht los ist.
Was gibt’s alles so zu sagen? Eigentlich keine Ahnung.
Ich find grad keinen Anfang, weil ich nicht weiß, wo ich aufgehört hab und im Moment auch nicht nachschauen kann…
Ich glaub, ich hab noch nicht mal was vom Fest van Cleef geschrieben und das war im Juli…
Was gab es seitdem? Arbeit bei Conti, Praktikum in der KiTa und zwischendrin noch ein Umzug – und all das verlief ganz anders als erwartet oder geplant. Aber das macht ja nichts. Man redet sich ja ein, man sei flexibel und könnte sich auf das alles einstellen. Aber irgendwie ist es nicht so.
Nicht nur, dass es einen mal so aus der Bahn wirft, wenn die Dinge anders verlaufen, als geplant oder erwartet – nein, es ist irgendwie noch schwieriger. Viel schwieriger.
Im August fing der Wahnsinn dann an und ich hätt nie gedacht, dass mich das alles dermaßen runterzieht. Ich habe nun mal keinen Plan B. Und ich habe auch nicht wirklich Lust auf einen Plan B. Ich weiß, das versteht jetzt wahrscheinlich keiner. Das bin ich gewohnt, dass tut es hier auch keiner.
Aber es gibt Situationen, mit denen man nicht mehr rechnet, wenn es einem jeder ausredet. Und dann trifft so eine Situation ein und man ist einfach nur gelähmt.
Mein Tag besteht im Moment darin, auf die Post zu warten und zu hoffen, dass sie endlich mal gute Nachrichten mitbringt. Umso schlimmer, festzustellen, dass sie da war und nichts mitgebracht hat…
Den Rest des Tages verbringe ich dann damit, mich um die Sachen, die hier anfallen, zu kümmern oder deprimiert irgendwo rumzuhängen.
Ich weiß, das alles klingt echt ziemlich assi. Aber so willenlos hab ich mich selbst noch nie gesehen.
Ich muss echt mal wieder klar kommen. Aber es ist nicht wirklich so leicht, wie es klingt…
„Dort, wo das Glück in deiner Seele wohnt, geht grad niemand an das Telefon“
(Clueso – Niemand an dich denkt)